Datum: Freitag, 3. April – Montag, 13. April 2020

Preis: auf Anfrage


 

Im Preis inbegriffen:

Rundreise gmäss Programm, Eintritte, alle Hotelübernachtungen auf Basis Halbpension in einfachen Standard Hotels, deutschsprechender lokaler Reiseleiter, Bestätigung für Visa vom iranischen Aussenministerium

 

Im Preis nicht inbegriffen:

Flug, Transfer zum Flughafen in der Schweiz, Lunches am Mittag, persönliche Auslagen, Visaeinholung sowie Visagebühren, Fingerabdruck-Gebühren, Trinkgelder (3 USD/Tag)

 

Organisator

Wir werden in diesen 11 Tagen ein faszinierendes und einzigartiges Land erleben: Persien – die Perle des Orients. Ein Land, welches über eine Geschichte von fast 3000 Jahren verfügt. Der Reichtum und die Vielfalt der Natur und Landschaften, die Architektur und die iranische Kultur gestaltet eine Reise in den Iran zu etwas Einzigartigem. Gemeinsam wandeln wir auf den Spuren der Meder und Perser. Wir besuchen endlose Wüsten. Wir schlendern durch Bazare und fühlen uns plötzlich in den Erzählungen aus Tausend und einer Nacht. Wir werden auf der Reise in günstigen aber sauberen Hotels übernachten. Die Reise wird von Melody Rubin begleitet und von einem lokalen deutschsprechenden Reiseführer vor Ort geführt. 

 

Reiseprogramm:

Tag 1, 3. April, Teheran, Hotel Asareh 

Wir fliegen ab Zürich  nach Teheran. Jeder Teilnehmer bucht sein Flugticket selber (Pegasus Airline, Nachtflug). Einchecken im Hotel Asareh, Teheran.

Tag 2, 4. April,  Teheran, Hotel Assareh 

Nach einigen Stunden Erholung im Hotel und einem späten Frühstück starten wir mit der Besichtigung von Teheran. Das Stadtbild von Teheran unterscheidet sich grundlegend von denjenigen anderer iranischer Städte. Teheran fällt durch seine moderne Erscheinung und die enormen Ausmasse ins Auge. Erst 1795 wurde Teheran zur Hauptstadt des Iran. Auch geographisch ist die Stadt eindrücklich. Sie erhebt sich bis auf eine Höhe von 1700 Metern über Meer. Von der Tabiat-Brücke aus haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt.

Tag 3, 5. April,  Kashan, Hotel Negin, Qom - Kashan

Wir fahren von Teheran nach Qom. Diese Stadt liegt 145 km südlich von Teheran und hat vor allem in neuer Zeit grosse religiöse Bedeutung erhalten. Qom ist das religiöse Zentrum des Schiismus. In Qom befindet sich der Schrein der heiligen Fatemeh (Schwester vom.  8. Imam). Dies macht die Stadt zu einem beliebten Pilgerort für schiitische Moslems. Auf dem Weg nach Qom besichtigen wir den Azadi Freiheitsturm und das riesige Chomeini-Mausoleum (falls erwünscht).  Von Qom aus fahren wir rund eine Stunde zu unserem Übernachtungsort Kaschan. Kaschan ist eine typische Wüstenstadt und vermittelt uns ein anders Bild vom Iran als das eher moderne, westliche Teheran.

Tag 4, 6. April, Kashan, Hotel Negin

Kashan liegt am Rande der grossen Salzwüste und der zentral-iranischen Wüste. Heute steht ein besonderer Tag auf dem Programm! Im Iran gibt es rund 50 Wüsten. Wir besuchen mit 4x4 Jeeps ein einmaliges Naturspektakel: den endlos wirkenden Salzsee bei Maranjab. Auch die endlosen Sanddünen am Rande der Maranjab-Wüste werden wir besuchen. Aufgrund der grossen Hitze im Iran starten wir unser Wüstenabendteuer am frühen Morgen. Und werden am Mittag wieder in Kashan sein. Auf dem Rückweg ins Hotel besuchen wir den weltbekannten Fin-Garten (persisch Pardis). Dieser Garten gehört zu den schönsten Gärten im Iran. Auch die wunderschöne Agha Buzorg Moschee steht auf dem Programm. Wir schlendern über den Bazar durch die Altstadt von Kashan zurück zum Hotel. Und bestaunen unterwegs die Teppiche, Webereien und glasierten Keramikarbeiten auf dem Bazar.

Tag 5, 7. April, Isfahan, Hotel Venus

Heute fahren wir nach Isfahan, welches sich in der Nähe der immensen zentral-iranischen Wüste befindet. Bereits die Seldschuken (11. – 13. Jahrhundert) erklärten Isfahan wegen des angenehmen Klimas zu ihrer Hauptstadt. Heute zählt Isfahan zu einer der schönsten islamischen Stadt weltweit. Sie beherbergt islamische Bauwerke von unglaublicher Schönheit. Auf dem Weg nach Isfahan besuchen wir die Stadt Abyaneh, welche auf einer Höhe von 2500 Meter über Meer liegt. Abyaneh liegt am Fusse des Karkas Berges (3899 M.ü.M.) und gehört zum Zargos Gebirge. Das Gebirge ist Teil des Alpidischen Gebirgssystems. Der höchste Punkt des Zāgros ist mit 4409 m der Gipfel des Gash Mastan. Das Gebirge erstreckt sich bis zur Strasse von Hormus. Ein Besuch in Abyaneh gibt uns einen Eindruck dieser Gebirgsskette. Das Dorf Abyane wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert. Nach dem Hotelbezug in Isfahan fahren wir auf den Mount Sufe (Ticketpreis nicht im Preis inbegriffen). Wer Lust hat, kann zu Fuss auf die Bergspitze wandern (man muss Trittfest sein) und von dort den Sonnenuntergang erleben. Der Ausblick auf Isfahan und auf die endlosen Weiten des Irans sind fantastisch.

Tag 6, 8. April, Isfahan, Hotel Venus

Heute besichtigen wir gemeinsam die Stadt Isfahan. Die Lage von Isfahan an einer grünen, fruchtbaren Oase in der Nähe der Wüste macht die Stadt nicht nur architektonisch zu einer Perle, sondern auch in landschaftlicher Hinsicht. Darf man sie sogar als eine der schönsten Städte der Welt nennen? Diese Frage muss jeder selbst beantworten. Aber die Kombination von islamischen Bauwerken, einzigartigen Kunstschätzen, prachtvoller Architektur und ruhmreicher Geschichte sind überall zu spüren. Sicher liegt man nicht falsch, wenn man diese Stadt «Perle des Orients» nennt. Wir besichtigen gemeinsam den 40-Säulen-Palast. Von dort spazieren wir auf den zweitgrössten Platz der Welt: den Meidan-Platz. Hier befinden sich der Ali Qapu Palast (Besichtigung nicht im Preis inbegriffen, freiwillig) und zwei wichtige Moscheen: die Sheykh Lotfolah Moschee und die Imam Moschee. Am Nachmittag ist freies Programm. Der endlose Bazar von Isfahan lädt zum gemütlichen shoppen ein. Auch Kutschenfahrten entlang des Meidan-Platzes sind bei lokalen Leuten und Touristen beliebt.

Tag 7, 9. April,  Yazd, Hotel Laleh

Bevor wir nach Yazd fahren, besuchen wir die weltbekannte Khaju Brücke in Isfahan und den armenischen Stadtteil Julfa, inkl. der armenischen Bethlehem-Kirche. Die Bethlehem-Kirche in Isfahaan beheimatet noch heute eine kleine, christliche Gemeinschaft. Die Fahrt nach Yazd dauert gut fünf Stunden. Yazd ist eine Wüstenstadt mit heissem und trockenem Klima. Die Stadt selbst ist bekannt für ihre prachtvolle und traditionelle Architektur. Speziell die überdachten Bazare erzählen die Geschichte dieser alten Handelsstadt. Es gibt wohl keine Stadt, welche «Tausend und eine Nacht» besser wiedergibt als Yazd. Auf dem Weg nach Yazd machen besichtigen wir die Stadt Aghda und besuchen eine alte Karawanserei. Karawansereien waren traditionelle Rastplätze auf den alten Handelsrouten. Und dienten als Handelszentren und Übernachtungsmöglichkeiten für die alten Karawanen. 

Tag 8, 10. April, Yazd, Hotel Laleh

Zur Zeit der Sassaniden war Yazd das Zentrum des Zoroastrischen Glaubens. Noch heute erzählen die Feuertempel und Begräbnisstätten (Türme des Schweigens) davon. Nicht wenige Iraner bezeichnen sich zumindest im Herzen immer noch als Zoroastrier und nicht als Moslems. In Yazd brennt auch das ewige Feuer. Das Feuer soll nach der Überlieferung der Zarathustrier seit 1500 Jahren ohne Unterbruch brennen. Wir besuchen diesen Ort. Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir einen kurzen Stopp auf dem Amir Chakhmagh Platz und dem Dolat Abat Garten. Gärten gehören zum Iran. Und waren seit Alters her ein Rückzugsort in den Wüstenregionen. Wasser, Wind, Schatten und ein kleiner Palst gehören zu jedem iranischen Garten. Nach einer Mittagspause im Hotel besuchen wir die Altstadt von Yazd. Ausgangspunkt unseres Spazierganges durch die Altstadt ist die alte Freitagsmoschee. Die Altstadt von Yazd ist ein einmaliges Erlebnis. Hier erleben wir Tausend- und eine Nacht. Wir flanieren gemeinsam über diesen ursprünglichen Bazar. Die rötlichen Lehmhäuser, die farbigen Handwerksarbeiten und die freundlichen Menschen erzeugen eine einmalige Stimmung.

Tag 9, 11. April, Shiraz, Hotel Karimkhan

Heute fahren wir nach Shiraz. Doch bevor wir die Stadt der Rosen besuchen, besichtigen wir zwei einmalige Orte: Als erster Programmpunkt steht ein Besuch beim Grab von König Kyrus auf dem Programm. Kyrus und die iranische Geschichte gehören untrennbar zusammen. Kyrus wird in vielen Schriften (auch in der Bibel) erwähnt. Er hat die Meder und Perser geeint und den Grundstein für das vielleicht grösste Reich der Welt gelegt. Noch heute streiten sich die Historiker, ob die Mongolen oder die Perser das grösste Reich waren, welches jemals existiert hat. Noch heute ist das Grab von Kyrus ein viel besuchter Ort durch die Iraner. Der zweite Besuch am heutigen Tag ist vielleicht der Höhepunkt der Reise: Persepolis. Die altpersische Residenzstadt war eine der Hauptstädte des antiken Perser-Reichs unter den Achämeniden und wurde 520 v. Chr. von Dareios dem Ersten im Süden Irans in der Region Persis gegründet. Hier erleben wir das Reich der Meder und Perser in einer unbeschreiblichen Fülle! Die Ausgrabung ist in Bezug auf ihre Schönheit und Grösse wohl einer der eindrücklichsten archäologischen Orte der Welt.

Tag 10, 12. April, Shiraz, Hotel Karimkhan

Shiraz gilt als Stadt der Poeten, Könige und als Stadt der wundervoll duftenden Blumen, Orchideen und Orangenbäumen. Bis zur iranischen Revolution war Shiraz auch die Stadt des Weines. Die bekannten Shiraz-Trauben stammen aus dieser Region. Shiraz selbst beherbergt Mausoleen der grossen iranischen Dichter Saadi und Hafez. Wir besuchen gemeinsam das Hafis-Grabmahl und setzen uns mit diesem grossen Dichter auseinander. Die Literatur von Hafez ist fast in jedem iranischen Haushalt zu finden. Neben dem Grabmahl befindet sich das Ali Ebne Hamze Mausoleum. Wir machen hier einen kurzen Stopp. Und fahren dann gemeinsam zum Eram-Garten. Dort geniessen wir einen guten Kaffee. Als letzte Moschee auf dieser Reise besichtigen wir die Rosenmoschee in Shiraz. Die Fenster der Rosenmoschee sind weltbekannt. Und mit ihren Farben und Lichtspielen ein beliebtes Motiv für Fotos. Wir lassen unsere Reise auf dem wunderbaren Bazar in Shiraz ausklingen. Der Bazar in Shiraz ist der vielleicht schönste Bazar im Iran. Und lädt ein letztes Mal zum Shoppen ein.

Tag 11, 13. April, Rückreise Shiraz - Teheran - Zürich

Wir fliegen mit einem Inlandflug von Shiraz zurück nach Teheran. Und von dort zurück nach Zürich.

Programmänderungen sind möglich!